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Erfolgreiche Bayern-Tour-Natur
 

Im Rahmen der Bayern-Tour-Natur des Bay. Umweltministeriums fand kürzlich eine Morgenexkursion ins Wemdinger Ried statt. Eingeladen hatte hierzu die Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried und der Rieser Naturschutzverein. Mehr als 40 Besucher waren dieser Einladung gefolgt.

Belohnt wurden die Frühaufsteher bei milder, windstiller Witterung mit nicht alltäglichen Naturbeobachtungen. Am Himmel zeigten Bekassinen ihren Balzflug und machten ihrem Volksnahmen „Himmelsziege“ alle Ehre. Das „Meckern“, erzeugt durch das Gefieder, nicht durch den Kehlkopf, war weithin zu hören.
Neben dem monotonen Gesang des Feldschwirls , der mehr an den Gesang von Heu -schrecken erinnert als an den Gesang eines Vogels, war auch ein wesentlich seltenerer Rohrschwirl zu sehen und zu hören. Grauammer, Neuntöter, Dorngrasmücke und Braunkehlchen waren weitere Höhepunkte im ornithologischen Bereich.
Als absolute Besonderheit konnten die Exkursionsleiter Jürgen Scupin und Johannes Ruf den Besuchern das Weißsternige Blaukelchen beim Revierflug und beim Reviergesang vorstellen.
Auch die im Wemdinger Ried brütende Rohrweihe zeigte sich den Besuchern.
Artenreiche Blumenwiesen und Streuwiesen mit blühenden Orchideen und letzten blühenden Trollblumen begeisterten die Exkursionsteilnehmer.Die Exkursionsleiter erläuterten ausführlich die Pflegemaßnahmen, die zum Erhalt diese überregional bedeutsamen Schutzgebietes aus zweiter Hand erforderlich sind.
Zum Abschluss dieser naturkundlichen Morgenwanderung luden die Exkursionsleiter die Besucher zu einem willkommenen Brezenfrühstück ein.

Nördlingen/Wemding 29.5.2003
 

 
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