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Pressemitteilung

 

Gebietsbetreuung Wiesenweihen / Wiesenbrüter im Nördlinger Ries

 

 

Der Bayerische Naturschutzfonds und eine Kofinanzierung der Europäischen Union über den Europäischen Sozialfonds machen es möglich:

36 Gebietsbetreuer engagieren sich seit 2003 für den Erhalt schutzwürdiger ökologisch besonders wertvoller Landschaften in Bayern. Dabei reichen Die Einsatzgebiete von den Allgäuer Hochalpen bis zur Rhön und die betreuten Arten vom Birkhuhn bis zum Ungarischen Enzian an der bayerisch/tschechischen Grenze.

 

Mit den Gebietsbetreuern wird ein neuer Weg im bayerischen Naturschutz beschritten. Vor allem Kooperation und Beratung stehen hierbei im Vordergrund. Gebietsbetreuer sind Anlaufstellen für alle Bürger und vermitteln zwischen verschiedenen Interessensgruppen. Sie verstehen sich nicht als „grüne Sheriffs“ sondern als kompetente Ansprechpartner für Bayerns Naturschätze. Zum vielseitigen Aufgabenfeld gehören wissenschaftliche Erhebungen, Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung genauso dazu, wie die Organisation und Durchführung von Projekten, und der feinfühlige Umgang mit den Menschen vor Ort Hier gilt es, beratend und lösungsorientiert auf Landbesitzer, Landnutzer, Freizeitsportler, Touristen und andere Natur Interessierte zuzugehen.

 

Ermöglicht werden Gebietsbetreuungen durch den Bayerischen Naturschutzfonds. Er fördert die einzelnen Träger wie z.B. unsere Vereine. Dafür werden zum einen eigene Stiftungsmittel des Naturschutzfonds eingesetzt und zum anderen können EU-Mittel zur Kofinanzierung abgerufen werden.

 

Im Nördlinger Ries ist das Haupteinsatzgebiet der Gebietsbetreuung der Schutz der Wiesenweihen- und der Wiesenbrütervorkommen. Vorhandenes ehrenamtliches Engagement soll somit ergänzt, aber nicht ersetzt werden.

 

Der Erfolg im Wiesenweihenschutz im Nördlinger Ries durch stetig ansteigende Brutpaarzahlen hat die ehrenamtlich leistbare Betreuungsarbeit an ihre Grenzen gebracht. Um die Betreuung der Vorkommen dieses seltenen, im Bestand bedrohten Greifvogels im bisherigen Umfang fortführen zu können, ist der Einsatz einer Gebietsbetreuung unerläßlich.

 

Im Wiesenbrüterschutz soll im Wesentlichen das im Rahmen der Ausarbeitung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes für das Wiesenbrütergebiet Pfäfflinger Wiesen entworfene Beruhigungskonzept mit umsetzen. Durch Aufklärung und Information soll dort eine weitere Beruhigung erfolgen und vor allem eine weitgehende Störungsfreiheit während der Fortpflanzungsperiode zwischen dem 01.03. und 15.07. des jeweiligen Jahres erreicht werden.

 

Die Einrichtung der Gebietsbetreuung wurde durch eine Kooperation zwischen dem Landkreis Donau-Ries und unseren Vereinen möglich.

 

Als Gebietsbetreuerin ist seit 1.4.2013 Dipl.- Ing. (FH) Stefanie Förster tätig, die derzeit dabei ist, sich mit den Örtlichkeiten im Ries vertraut zu machen und sich inhaltlich auf die neue berufliche Herausforderung vorzubereiten. Sie ist im Landratsamt Donau-Ries in das Team 122 „Gartenkultur und Landespflege“ eingebunden.

 

 
 

Vor den Besucherinformationstafeln in den Pfäfflinger Wiesen (v.l.n.r.).

Vorsitzender Johannes Ruf, Gebietsbetreuerin Stefanie Förster und stv. Vorsitzender Jürgen Scupin


 
 
 

Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung - Landrat Stefan Rößle und Johannes Ruf, Vorsitzender des Rieser Naturschutzvereines und der Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung „Gebietsbetreuung Nördlinger Ries“. Mit dabei sind Alois Liegl, Sachgebietsleiter Naturschutz der Regierung von Schwaben und Werner Reissler, Projektkoordinator im Team Gartenkultur und Landespflege des Landkreises.

 
 

 
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