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Neuer Lebensraum für Tümpelbewohner
 

Kreuter Moos ökologisch aufgewertet

 

 

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Der Landkreis Donau-Ries beherbergt mit den Niedermooren im südlichen Teil des Landkreises und den Streuwiesen und Niedermoorresten im Ostries bayernweit und insbesondere außerhalb des Voralpenlandes stark gefährdete Lebensgemeinschaften. Zu diesen einmaligen Streuwiesengebieten des Ostrieses gehört auch das "Kreuter Moos" an der Staatsstraße Wemding/Amerbach/Oettingen, nördlich von Amerbach-Kreut. Von Fachbehörden wurde dieser Niedermoorrest als Lebensraum mit überregionaler Bedeutung eingestuft.

Die Kernzone des Kreuter Mooses mit einer Fläche von 4,6 ha blieb im Zuge der Flurbereinigung zwischen 1965 und 1970 erhalten. Von der Stadt Wemding erwarb die Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried dieses Grundstück im Jahre 1996. Im Jahr 2002 gelang es der Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried das im Süden an die Kernzone anschließende Wiesengrundstück mit einer Fläche von 2,6 ha hinzu zu erwerben. Gefördert wurde dieser Grunderwerb durch den Bayerischen Naturschutzfonds.
In den tiefer liegenden, nässeren Teilen hat sich auf diesem Grundstück bis heute, trotz großflächiger intensiverer Bewirtschaftung, noch eine wertvolle Flora erhalten. Zur weiteren Aufwertung dieses Grundstückes wurde der Grundwasserspiegel großflächig angehoben. Anfang August wurden sämtliche Drainagen, die das Gebiet durchziehen, unterbrochen. Daneben wurden zwei größere Tümpel angelegt. Durch diese Maßnahme werden die Lebensbedingungen für Amphibien, aber auch andere wassergebundene Lebewesen, wie z.B. Libellen, entscheidend verbessert. Durch eine fachgerechte Pflege sollen die Pflanzengesellschaften dieses Gebietes zu einer artenreichen Feuchtwiesengesellschaft zurückentwickelt werden.


Nördlingen, 14.9.2002

 

 
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