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Ackerwildkrautschutz am Wennenberg bei Alerheim

Ein Wunschtraum von Botanikern geht in Erfüllung!


 

Ein Wunschtraum von Botanikern geht in Erfüllung!

Eine Ackerterrasse am Nordhang des Wennenbergs wird zukünftig dem Ackerwildkrautschutz gewidmet. Im Bereich der Ackerraine haben sich trotz Intensivnutzung bis heute Reste wertvoller Ackerwildkrautarten halten können. Auch Relikte aus der früheren „Weinbauzeit“, wie der Weinbergslauch, haben sich auf den Rainen erhalten. Von besonderer Bedeutung sind die gegebenen geologischen Gegebenheiten am Wennenberg:

Der Wennenberg ist Teil des kristallinen inneren Rings. Durch den Ries-Impakt wurde die Scholle des kristallinen Untergrunds gehoben und zerrüttet. Der hier anstehende verwitterte Granodiorit, erhielt aufgrund der Bedeutung des Vorkommens den Lokalnamen „Wennenbergit“. Teilweise wird diese Kristallinbrekzie von Riesseesedimenten (Riesseekalken) überlagert.

 

Mit Umstellung auf extensive Ackernutzung ohne Düngung und Pflanzenschutz soll hier ein weiteres Ackerwildkrautreservat für die an die geologischen Gegebenheiten angepasste Pflanzenwelt entstehen. Aus der noch im Boden vorhandenen „Samenbank“ und durch Einwanderung aus den randlichen Bereichen werden Ackerwildkrautarten bei verbesserten Lebensbedingungen die Ackerflächen wieder besiedeln.

Die Arten wärmeliebender Säume werden durch eine behutsame Rücknahme der Verbuschung und gezielte Pflege gefördert werden. Die Fläche wird mit Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds im Rahmen der Heide-Allianz Donau-Ries von der Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried erworben.

 

 
 
Der Wennenberg aus der Luft
 

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